Der GUNST Blog

#heimkommen

Weihnachtstraditionen bei GUNST

In der Advents- und Weihnachtszeit gehören liebgewordene Traditionen einfach dazu. Wir haben bei unseren Mitarbeitern nachgefragt, was bei ihnen in der Advents- und Weihnachtszeit nicht fehlen darf. Lassen Sie sich überraschen und inspiriren! Vielleicht sind ja ein paar Ideen dabei, die Sie gerne selbst einmal umsetzen möchten.

Joachim Kröner ist Verkaufsleiter bei GUNST NimmMit Möbelmarkt und hält sich gerne mit Joggen und Wandern für unsere Kunden fit. An Heilig Abend aber ist Familien-Nachmittag.

„Der Nachmittag von Heilig Abend gehört meinen Eltern. Der Besuch bei ihnen hat einen festen Platz an diesem Tag und ist für mich immer wieder wie #heimkommen.

Wir trinken gemeinsam Kaffee, essen Plätzchen und nehmen uns ausgiebig Zeit fürs Plaudern. Wir kommen ins schwatzen, erzählen von früheren Zeiten und besonderen Erlebnissen, lachen gemeinsamen und genießen die Zeit.

Zu diesem Besuch gehört immer auch eine Weihnachtsgeschichte, die ich meinen Eltern vorlese. Nach unserem Kaffeeplausch nehme ich meine Eltern mit zu uns nach Hause. Hier ist schon alles für den Festabend vorbereitet, meine Frau hat das Weihnachtsessen zubereitet, alle Kinder sind zu Hause. Wir feiern einen Heilig Abend, wie er bei vielen Familien Tradition ist mit leckerem Essen, hübschen Geschenken und ganz viel Gemütlichkeit.“

In unserer Grafik-Abteilung kümmert sich Markus Elble darum, dass sich unsere Werbung immer von der besten Seite zeigt. Im Advent erinnert er mit liebgewonnenen Bräuchen an Großeltern und Ur-Großeltern. Für ihn gehören ein altes Puppenhaus, Apfelschnitze und eine große Vielfalt an Weihnachtsplätzchen immer dazu.

„Im Advent erwacht ein altes Familien-Erbstück aus dem Sommerschlaf. Eine Puppenstube mit drei Zimmern wird aufgestellt. Einrichten darf sie jedes Jahr eine andere „Innenarchitektin“ unserer Familie. Vor vielen Jahren tat dies die Oma meiner Kinder, später dann meine Frau und inzwischen ist jedes Jahr eine andere Tochter an der Reihe. Das Mobiliar ist entsprechend alt und besteht aus so vielen hübschen Kleinigkeiten, dass gar nicht alles auf einmal verwendet werden kann. Das Schöne ist: ich kann meinen Kindern erklären, wie eine Kaffeemühle aussah, dass unter den Herdplatten früher ein Feuer brannte und wofür ein Spinnrad ist.

Meine Frau, meine Schwiegermutter und inzwischen auch meine Töchter stürzten sich im Advent ins Guzle-Backen. Bei diesem, ich nenne es scherzhaft „Back-Wahn“ darf die passende Musik nicht fehlen. Freunde und Familie wissen, dass wir am Ende zwischen 12 und 16 verschiedene Sorten haben und freuen sich über Probierle-Tütchen samt einem Rezept. Viele dieser Rezepte stammen noch aus den Zeiten meiner Oma und sind schon deshalb etwas Besonderes.

Etwas Besonderes ist auch ein Brauch aus der Familie meiner Frau. Wenn an einem Weihnachtsfeiertag alle #heimkommen, überreichte die Ur-Oma jedem Familienmitglied einen Apfelschnitz. In manchen Regionen galt es als ein Zeichen von Luxus, wenn im Dezember noch große Äpfel im Keller eingelagert waren. Die Apfelschnitze der Ur-Oma wurden im Laufe der Zeit zwar immer kleiner, denn sie hatte 14 Kinder, aber gefreut haben wir uns alle – auch über den kleinsten Schnitz.

Wie bei vielen Familien, hat der Weihnachtskarpfen auch bei uns Tradition. Nach dem Essen bekommt jeder Gast am Tisch eine große Schuppe. Fein säuberlich geputzt und gereinigt wandert sie in meinen Geldbeutel und soll dafür sorgen, dass das Geld im kommenden Jahr nicht ausgeht. Tatsächlich besitze ich zur Zeit sogar drei Karpfenschuppen…“

Für alle, die das Schwäbische nicht fließend sprechen: „Guzle“ oder auch „Guatsla“ ist das schwäbische Wort für Weihnachtsgebäck. Das Lieblingsgebäck von Markus Elble sind übrigens Schwedische Haferplätzchen nach einem sehr alten Rezept und wer auf die Schnelle noch eine Puppenstube bauen möchte, findet auf Youtube eine Anleitung für ein Modell aus Pappe.

In der Nachbarschaft von Michele Salini, unserem Einrichtungsfachberater bei GUNST Wohnen&Küche, lebt zu Weihnachten eine alte schwäbische Tradition auf.

„In unserer Nachbarschaft sind wir gut befreundet und sehen uns das ganze Jahr über zu verschiedenen Anlässen. Man plaudert über die Hecke oder sitzt auch mal bei einem Glas Wein zusammen. Wenn’s aber draußen kalt und kälter wird, werden diese spontanen Gespräche auf der Straße immer kürzer.
Doch wenn Weihnachten näher kommt und so langsam alle Christbäume aufgestellt werden, steht eine liebgewordene Tradition ins Haus: Wir besuchen Nachbarn oder Freunde seit vielen Jahren zum gegenseitigen und gemeinsamen Christbaumloben.

Reihum geht’s von Haus zu Haus, um die Christbäume einer wohlwollenden Besichtigung zu unterziehen. Da werden der besonders gerade oder auch krumme Wuchs bewundert, die gelungene Verteilung der Lichterketten, die liebevolle Dekoration, das Farbspiel von Lichterschimmer in den Glaskugeln, dass der Baum überhaupt nicht nadelt und, und, und. Kein noch so kleines Detail wird ausgelassen, um den Baum in höchsten Tönen zu loben.
Ganz wichtig: auch die vermeintlich negativen Eigenschaften werden in ihr bestes Licht gerückt. Ist der Baum eher licht und schlank, kommt eben die Tapete dahinter besonders gut zur Geltung. Gibt‘s nur wenige Lichter oder Kerzen, hat der Baum seine natürliche Ausstrahlung behalten. Und wenn ein Christbaum halt etwas krummer dasteht, dann harmoniert er vielleicht besonders gut mit den sanft geschwungenen Armlehnen der Polstergarnitur.

Wenn die Besucher den Baum ausgiebig gewürdigt haben, bedankt sich der Gastgeber mit einer flüssigen Stärkung in Form von Sekt, Likör oder Ähnlichem. Je nachdem wie lecker dieser „Dank“ ausfällt, kann es gut sein, dass die Besucher dann zu einer weiteren Runde ansetzen… und so endet das Christbaumloben meist in einer feuchtfröhlichen Stimmung.

In diesem Jahr wird das Christbaumloben allerdings erneut etwas anders ausfallen als sonst. Wir werden uns wohl über Fenster, Straßen und Hecken hinweg zu unseren jeweiligen Bäumen gratulieren und mit Abstand zumindest die Gläschen gemeinsam erheben.“

Eine ungewöhnliche Tradition lebt unser Chef Tom O. Gunst . Er trifft sich seit vielen Jahren am „heiligen Morgen“ mit Freunden zum Weißwurst-Frühstück.

„Die Idee war, dass wir es am Heiligen Abend schon vormittags etwas ruhiger angehen lassen. Für viele geht es am 24. Dezember morgens noch mal rund. Die letzten Geschenke werden gekauft und verpackt, das Essen für die Familie muss vorbereitet werden und die Festtafel soll hübsch dekoriert werden. Das sind so viele kleine Handgriffe, die einen besinnlichen Auftakt zu den Feiertagen gar nicht möglich machen.

Das Weißwurst-Frühstück ist sozusagen das Stopp-Schild im Weihnachtsstress. Wir befreundeten Familien nehmen uns an diesem Vormittag noch einmal füreinander Zeit. Wir treffen uns in einer Gaststätte in Schwäbisch Hall und genießen Weißwürste ganz nach Münchner Art. Es werden Weihnachtslieder gesungen und schließlich gehen wir entspannt auseinander. Bei uns sind die großen Vorbereitungen spätestens dann fertig, wenn wir zum Weißwurst-Frühstück aufbrechen.
Und natürlich gilt auch für uns: eine Weißwurst darf das Mittagsläuten nicht hören – deshalb löst sich die Runde gegen Mittag wieder auf. Danach heißt es #heimkommen und sich auf die Familie und den Festabend freuen.“

In diesem Jahr wird das Weißwurst-Frühstück – wie bereits im letzten Jahr – als Online-Treffen stattfinden, erzählt er. Damit alle gemeinsam genießen können, werden machen sich am frühen Morgen ein paar Freunde auf den Weg und verteilen an alle Familien die passenden „Frühstückspakete“, mit allem, was zu einem Weißwurst-Frühstück dazugehört. Zum gemeinsamen Genuss treffen sich dann alle im Videochat. Nur auf das Singen beim Online-Meeting werde verzichtet, erzählt er lachend. „Das klappt einfach nicht, weil man alle Sänger zeitversetzt hört…“

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie besinnliche Feiertage,
ein schönes Fest im Kreise von lieben Menschen und
alles Gute für das neue Jahr!

Sie möchten noch mehr Traditionen rund um Advent und Weihnachten von unseren Mitarbeitern kennen lernern?
Dann schauen Sie doch in ein paar Tagen wieder hier vorbei… Fortsetzung folgt – versprochen!

Inspirationen für Advent & Weihnachten